Zielgruppe | Ablauf | Inhalte | Teilnehmerurkunde | Rahmenbedingungen

Zielgruppe

Meine Trainings richten sich an alle Berufsgruppen, die in ihrem beruflichen Alltag Entscheidungen in dynamischen, unübersichtlichen oder potenziell kritischen Situationen treffen müssen.

Das Fortbildungskonzept eignet sich insbesondere für Mitarbeitende und Auszubildende des Rettungsdienstes – unabhängig von Qualifikation, Berufserfahrung oder Ausbildungsstand – sowie für Notärztinnen und Notärzte, Feuerwehren, Leitstellenpersonal, Pflegekräfte, Mitarbeitende ambulanter Pflegedienste, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Angehörige weiterer Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).

Darüber hinaus eignet sich das Training grundsätzlich für alle Berufsgruppen, deren Arbeitsalltag durch komplexe Einsatzlagen, unklare Situationen oder den direkten Umgang mit Menschen in Ausnahmesituationen geprägt ist und bei denen Wahrnehmung, Kommunikation, Lageeinschätzung und Entscheidungsfindung wesentliche Bestandteile professionellen Handelns darstellen.

Die Inhalte werden individuell an die jeweilige Zielgruppe sowie an regionale Besonderheiten und organisationsspezifische Anforderungen angepasst. Hierzu zählen beispielsweise unterschiedliche Einsatzrealitäten, infrastrukturelle Besonderheiten oder besondere Gefahrenpotenziale, etwa in Industrie- und Chemieumfeldern. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt in enger Abstimmung mit der jeweiligen Organisation.

Ablauf

In realitätsnahen Szenarien lernen Einsatzkräfte, dynamische Lagen frühzeitig zu erkennen, Gefahren richtig einzuschätzen und innerhalb von Sekunden handlungsfähig zu bleiben.

Das Training ist modular aufgebaut und erfolgt in der Regel über mehrere Tage: von den theoretischen Grundlagen über gezieltes Skilltraining bis hin zu komplexen Einsatzsimulationen mit direktem Feedback und Reflexion.

Meine Trainings verbinden Theorie, Skilltraining und realitätsnahe Simulation.

Inhalte

→ Grundlagen zu Situational Awareness und Entscheidungsfindung
→ gezieltes Wahrnehmungs- und Positionierungstraining
→ realistische Einsatzszenarien unter Zeitdruck mit Feedback und Reflexion

Ziel ist nicht Wissen, sondern Handlungsfähigkeit im Einsatz.

Teilnehmerurkunde

Zum Abschluss des Trainings erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmeurkunde im Bereich ODM – Operative Decision Making, welche die erworbenen Fähigkeiten in Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und sicherem Handeln in dynamischen Einsatzlagen bescheinigt.

Die Trainings orientieren sich an den aktuellen Anforderungen im Rettungsdienst gemäß NotSanG sowie an praxisrelevanten Einsatzszenarien und ist nach §5 RetG NRW anerkennungsfähig. Die Erteilung des Fortbildungsnachweises ersetzt im Einzelfall nicht die Anerkennung durch den Träger des Rettungsdienstes, da dieser nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung von Fortbildungsstunden eigenständig entscheidet.

Rahmenbedingungen

Die Trainings werden individuell auf die jeweilige Einrichtung, Zielgruppe und Einsatzrealität abgestimmt.

Der Umfang kann flexibel gestaltet werden– vom kompakten eintägigen Theorie-Input, über 1–2 tägige Einheiten, ist in der Regel jedoch als mehrtägiges Intensivtraining (3 Tage) mit vertiefenden Inhalten und realitätsnahen Szenarien geplant.

Die Trainings finden in kleinen, bewusst begrenzten Gruppen statt, um eine intensive Betreuung und effektive Auswertung der Szenarien sicherzustellen.

Die empfohlene Teilnehmerzahl liegt bei 10 bis 15 Teilnehmenden. Vorzugsweise ist die eigene PSA zu tragen.

Auch in der Erstimplimentierung handelt es sich um ein professionelles, eigenständig entwickeltes Trainingskonzept. Die Durchführung ist daher grundsätzlich kostenpflichtig, wird jedoch bewusst zu einem reduzierten Rahmen angeboten, um eine gemeinsame Evaluation und Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Ziel ist es, ein qualitativ hochwertiges und praxisnahes Training bereitzustellen, das sich langfristig als fester Bestandteil moderner Ausbildung im Rettungsdienst sowie interdisziplinären Berufsgruppen etablieren kann.