Zielgruppe | Ablauf | Inhalte | Teilnehmerurkunde | Rahmenbedingungen
Zielgruppe
Meine Trainings fokussieren sich auf das, was im Einsatz oft zu kurz kommt: klare Wahrnehmung, sichere Positionierung und fundierte Entscheidungen unter Druck.
Das Training richtet sich an Notfallsanitäter-Auszubildende aller Ausbildungsjahre sowie an alle Angehörigen im Rettungsdienst und der BOS – unabhängig von Qualifikation oder Erfahrungsstand.
Inhaltlich kann das Training flexibel an regionale Gegebenheiten und spezifische Einsatzrealitäten angepasst werden, beispielsweise bei besonderen Gefahrenlagen wie Industrie- und Chemieumfeldern oder sozialen Strukturen im Einsatzgebiet. Die Ausgestaltung erfolgt dabei in enger Abstimmung mit der jeweiligen Organisation.
Ablauf
In realitätsnahen Szenarien lernen Einsatzkräfte, dynamische Lagen frühzeitig zu erkennen, Gefahren richtig einzuschätzen und innerhalb von Sekunden handlungsfähig zu bleiben.
Das Training ist modular aufgebaut und erfolgt in der Regel über mehrere Tage: von den theoretischen Grundlagen über gezieltes Skilltraining bis hin zu komplexen Einsatzsimulationen mit direktem Feedback und Reflexion.
Meine Trainings verbinden Theorie, Skilltraining und realitätsnahe Simulation.
Inhalte
→ Grundlagen zu Situational Awareness und Entscheidungsfindung
→ gezieltes Wahrnehmungs- und Positionierungstraining
→ realistische Einsatzszenarien unter Zeitdruck mit Feedback und Reflexion
Ziel ist nicht Wissen, sondern Handlungsfähigkeit im Einsatz.
Teilnehmerurkunde
Zum Abschluss des Trainings erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmeurkunde im Bereich ODM – Operative Decision Making, welche die erworbenen Fähigkeiten in Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und sicherem Handeln in dynamischen Einsatzlagen bescheinigt.
Die Trainings orientieren sich an den aktuellen Anforderungen im Rettungsdienst gemäß NotSanG sowie an praxisrelevanten Einsatzszenarien und ist nach §5 RetG NRW anerkennungsfähig. Die Erteilung des Fortbildungsnachweises ersetzt im Einzelfall nicht die Anerkennung durch den Träger des Rettungsdienstes, da dieser nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung von Fortbildungsstunden eigenständig entscheidet.
Rahmenbedingungen
Die Trainings werden individuell auf die jeweilige Einrichtung, Zielgruppe und Einsatzrealität abgestimmt.
Der Umfang kann flexibel gestaltet werden– vom kompakten eintägigen Theorie-Input, über 1–2 tägige Einheiten, ist in der Regel jedoch als mehrtägiges Intensivtraining (3 Tage) mit vertiefenden Inhalten und realitätsnahen Szenarien geplant.
Die Trainings finden in kleinen, bewusst begrenzten Gruppen statt, um eine intensive Betreuung und effektive Auswertung der Szenarien sicherzustellen.
Die empfohlene Teilnehmerzahl liegt bei 10 bis 15 Teilnehmenden. Vorzugsweise ist die eigene PSA zu tragen.
Auch in der Erstimplimentierung handelt es sich um ein professionelles, eigenständig entwickeltes Trainingskonzept. Die Durchführung ist daher grundsätzlich kostenpflichtig, wird jedoch bewusst zu einem reduzierten Rahmen angeboten, um eine gemeinsame Evaluation und Weiterentwicklung zu ermöglichen.
Ziel ist es, ein qualitativ hochwertiges und praxisnahes Training bereitzustellen, das sich langfristig als fester Bestandteil moderner Ausbildung im Rettungsdienst etablieren kann.
